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Seit dem 28.12.2006 läuft der Film "Der weiße Planet" im Kino. Ich selbst habe ihn erst gestern im Kino gesehen und möchte ihn gern weiter empfehlen, da er ganz im Sinne der schon bekannten Filme: "Deep Blue Sea" und "Die Reise der Pinguine" ist. Die französisch kanadische Produktion zeigt das Leben der Tiere und die Veränderungen der Antarktis im Verlauf eines Jahres.
In bewegenden Bildern beschreibt die Dokumentation einen einzigartigen Lebensraum, indem der Mensch ohne jeglichen Schutz keine Chance zum Überleben hätte. Die Grundlage für die Vielfalt von vielen Tierarten und abertausenden Tieren hängt von der eisigen Kälte unserer Pole ab. Vom Packeis bis in die Tundra haben sich die Tiere an die Bedingungen des Klimas angepasst und sichern damit den Fortbestand ihrer eigenen Art.
Mit Beginn des Winters erlebt der Zuschauer die Geburt zwei kleiner Eisbären und wie die Mutter die Kleinen zwei Monate lang säugt bis der Frühling anbricht, ohne dass sie sich selbst ernähren kann. Mit dem Schwinden des Winters sammeln sich Tausende von Karibus aus der Tundra und gen Norden ziehen, um Tausende Kilometer zurückzulegen. Wir beobachten Schneehasen, Lemminge und Schneefüchse. Im kalten Eiswasser flimmern Millionen von Einzellern und Krebstierchen, die als Nahrung für Wale dienen. Vom Aussehen her den Pinguinen zum Verwechseln ähnlich, tummeln sich Tausende von Lumen auf hohen Felsklippen um ihre Eier auszubrüten. Zur Nahrungsaufnahme können sie ebenfalls sehr gut tauchen und begegnen im Wasser Robben, Seelöwen und Walrösser.
Außerdem finden wir hier die Einhörner des Nordens, Narwals mit ihrem beeindruckenden Horn, welches eher an einem gefährlichem Speer erinnert. Sowie Belugawale, die durch ihre helle Hautfarbe, zwischen dem Packeis kaum auszumachen und äußerst selten sind. All die Säugetiere des Wassers, die ständig auf Nahrungssuche und in Bewegung sind und unter der Wasseroberfläche immer einen freien Fleck finden müssen, um an die Luft zum Atmen zu gelangen. Mit dem Sommer schwindet das Eis und bietet nur recht Bescheiden Zeit, um sich ein neuen Winterspeck anzufressen. Dann kommt der Herbst, der die eisigen und stürmischen Zeiten wieder ins Leben zurück bringt.
Mit dem Verlauf des Jahres zeigt der Film, wie abhängig das Leben vom Eis ist. Mit bescheidenen Worten beschreibt der Sprecher, aka Sänger Ben, das karge Leben im ewigen Schnee und Eis, einer bedrohten Umwelt, die durch die ständige Erwärmung unseres Planeten vor schwierigen Zeiten stehen wird. Für alle Arten wird der Lebensraum Antarktis jedes Jahr immer kleiner und sichert das Leben für immer weniger Tiere.
Die schönen und beeindruckenden Bilder täuschen nicht darüber hinweg, dass sich unser Planet grundsätzlich verändert und der Lebensraum „weisser Planet“ für viele Rassen, wie dem Eisbären der Untergang bedeuten wird. Noch kann sich der Mensch selbst an seine Veränderungen anpassen, aber der Eisbär und die anderen Tieres des ewigen Eises können es nicht. Geht ihr Lebensraum verloren, werden auch sie verschwinden.
Film Review - cinefacts.de
Original Filmseite - Le Planète Blanche
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