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Skandalöse Zustände haben sich in der südlichen Provinz von Italien entwickelt. Für die Verbringung von Straßenhunden in Tierheime zahlt der italienische Staat 5 € am Tag, um das Problem der Streuner in den Griff zu bekommen. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Aus Geldgier werden Hunde in schrecklichen Zuständen in privaten Tierheim zusammen gefercht und unter katastrophalen Zuständen gehalten. Mit bis zu 450 Hunden pro Tierheim werden doppelt so viele Hunde "betreut" als erlaubt sind und anstatt das Tierelend in den Griff zu bekommen, wächst die Zahl der Tiere auf den Straßen und in den "sogenannten" Tierheimen.
Theoretisch könnten 200 Tierärzte in der Region Lecce das Problem in den Griff kriegen. Aber die meisten Kastrationen werden von ausländischen Tierärzten und Organisationen durchgeführt, die damit sogar ein halbes Jahr Freiheitsentzug riskieren. Die Rundschau des Schweizer Fernsehen hat einen engagierten Tierschützer beim Kampf gegen die Hundequäler begleitet. In dem rund 10 minütigen Bericht, werden teilweise elende Zustände von Hunden und deren Unterbringung gezeigt.
Bericht des Schweizer FernsehensWindows Media Player wird geöffnet.
