Quelle: www.peta.de
Am 2. Februar diesen Jahres hat der belgische Politiker und EU-Abgeordnete Alain Hutchinson dem EU-Parlament eine Resolution vorgelegt, welche als Grundlage für einen einheitlichen Gesetzesentwurf für alle sog. „Haustiere“ und heimatlosen Tiere innerhalb der EU fungieren könnte. Voraussetzung für die weitere Verfolgung dieser schriftlichen Erklärung und eines hierdurch ermöglichten Gesetzesentwurfes, der die Rechte der Tiere einheitlich in allen Mitgliedsstaaten regeln könnte, ist, dass mindestens 394 der insgesamt 785 Parlamentsmitglieder aller EU-Mitgliedstaaten diese schriftliche Erklärung unterstützen. Die Erklärung sieht unter anderem vor, dass der Missbrauch von Tieren stärker gestraft werden soll und auf nationaler Ebene einheitlich Populationsreduzierende Programme für sog. Streunertiere eingeführt werden sollen.
Der Tierschutz in vielen Ländern der EU ist erst in den „Kinderschuhen“. Vor allem den sog. „Haustieren“ und heimatlosen Tiere fehlt es an Schutz vor Missbrauch und einem gewaltsamen Tod. Zehntausende von heimatlosen Hunden und Katzen sterben jedes Jahr in den süd- und osteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU an den Folgen von Vergiftung oder anderen grausamen Methoden des Missbrauchs, welcher oft auch zur Belustigung „betrieben“ wird, an Hunger und Durst oder aber an den Folgen ihrer unbehandelten Wunden und Verletzungen, nicht selten erlitten durch menschliches Vergehen. Auch aus angehenden EU-Ländern wie der Türkei wissen wir um die Missstände und grausamen Methoden um der Überpopulation von ungewollten Tieren Herr zu werden. Für weitere Links und Infos bitte die