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Stellen Sie sich vor, Ihre Frau wäre im siebten Monat schwanger, dann müssten sie ihre Frau in den nächsten drei Monaten rund um die Uhr in einen Besenschrank sperren. So könnte man die Unterbringung trächtiger Säue beschreiben, wie sie in der konventionellen Schweinemast gehalten werden. Könnten Sie diesen Zustand für Ihre Familie ertragen? Sicher, Schweine müssen das, denn Säuen wird nach der Geburt sogar der Kontakt zu den Ferkeln verwehrt. Das alles dafür, damit die Fleisch- und Wurstregale im Supermarkt immer gut gefüllt sind und die Verbraucher keine Ahnung haben, welche Opfer die Schweine dafür bringen müssen.
Die Albert Schweitzer Stiftung fordert daher solche Haltungsmissstände endlich abzuschaffen. Undercover-Recherchen in 74 Betrieben in sechs Ländern, darunter auch Deutschland, haben ergeben, dass europäische Schweinehalter das Tierschutzrecht regelmäßig mit den Füßen treten. Konkret haben die Recherchen ergeben, dass für die meisten Schweine noch nicht einmal die unzureichenden Mindestanforderungen erfüllt werden. So gehört zum Beispiel das betäubungslose Abschneiden der Schwänze und das Abkneifen bzw. Abschleifen der Zähne in den meisten Betrieben zum Alltag, obwohl dies nur in Ausnahmesituationen erlaubt ist. Sehen Sie unser Video und protestieren Sie bei den mitverantwortlichen Politikern Ilse Aigner und John Dalli gegen diese Zustände.
