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Massenkäfig für die Hühnerhaltung
www.radiobremen.de/nordwestradio/sendungen/nordwestradio_unterwegs/vorschau278.html
flickr harryandanimals bodenhaltung
www.tierschutzbilder.de/bodenhaltung-von-legehennen/
Ausgerechnet am Tag des Artenschutzes erreichte uns ein Anruf, der uns auf kuriose Weise von der Auskunft zugestellt wurde. Anscheinend war die Telefonistin der Meinung, dass wir in einer Verbindung zur Aviagen GmbH in Hilbersdorf stehen könnten. Aber nichts desto trotz nahm die Anruferin die Gelegenheit war für sich einige Informationen einzuholen. So war die Anruferin darüber frustriert, dass sie unter einer ihr bekannten Telefonnummer niemand erreichen konnte, um mit der Betriebsleitung von Aviagen im Gewerbegebiet Ost Kontakt aufzunehmen. Dabei wollte sich die Vertreterin einer großen Baufirma wohl Informationen zu einer Bauausschreibung holen, die wohl zur geplanten Elterntiermastanlage in Syrau gemacht wurde. Auch Freiberg blieb nicht von diesen Meldungen verschont. Zumal uns bekannte Personen in der Vergangenheit immer wieder angesprochen wurden sind, in der Brüterei von Hilbersdorf zu arbeiten. Die Angeworbenen schienen aber von den Aufgaben, die sie dort erwarten sollten nicht ganz begeistert zu sein.

Aber kommen wir auf die Anruferin zurück, sie war wohl über den Zufall genauso überrascht wie ich, aber sie nutze den Vorfall um sich etwas zu informieren, was dann wohl auf Gegenseitigkeit beruhte. Letztendlich war sie ganz froh darüber weitere Informationen von einem anderen Standpunkt erhalten zu haben. Anscheinend kann man daraus folgern, dass die Aviagen Gruppe weiterhin Standorte sucht, die recht wenig durch intensive Landwirtschaft beeinflusst sind und wahrscheinlich auch auf wenig Einwände, Widersprüche und Zweifel zu treffen.

Denn macht man sich die Mühe, findet man in Internet sehr schnell Karten und Statistiken, die eindeutig dokumentieren, dass besonders große Betriebsanlagen oder besondere Produktionsarten z.B. der Anbau von Gen manipulierte Pflanzen in den östlichen Gebieten von Deutschland sehr häufig vorkommen und vermuten lässt, dass diese Vorhaben kaum auf Gegenwehr treffen und eine besonders auffällige Dichte aufweisen. Immerhin steht Europas größte Kükenbrüterei in Sachsens Freiberg an der Mulde. Anscheinend lassen sich in Gebieten mit gewissen Nöten, geringeren Langzeiterfahrungen und einer mieseren Wirtschaftskraft bessere Geschäfte mit kontroversen Bestrebungen umzusetzen. Der eine oder andere Fördertopf trägt sicherlich zusätzlich zu weiteren Verlockungen bei und öffnet damit so manches wachsame Auge. Leider kann das so manchen großen politischen Förderer aber auch dazu verhelfen, dass ihnen von einer Teilnahme an einer Betriebseröffnung abgeraten wird, damit das öffentliche Interesse an dieser Einweihung keine all zu große Bedeutung beigemessen wird und das Alltagsgeschäft als bald in abgeschiedener Unauffälligkeit keine sonderliche Beachtung findet.

Wir man diversen Meldungen entnehmen kann, soll eine Anlage in Fröbersgrün bei Plauen für Elterntiere aufgebaut werden, in der man hauptsächlich Eier produzieren möchte, die dann zum Beispiel in Freiberg ausgebrütet werden könnten. Wie man feststellen kann sind im Januar einige Meldungen durch die Plauener Presse gegangen. Da so eine Anlage das Bundesimmissionsschutzgesetz in einem größeren Umfang berührt, gibt es sicher mehr besorgte und voraus schauende Bürger, wie man den Meldungen entnehmen kann. Wie es scheint, kann man aber auch Meldungen finden, die im Verlauf zur Errichtung dieser Anlage den CDU Abgeordneter Andreas Heinz in ein besonderes Licht rücken. In diesem Foren Beitrag des Vogtlandboardes hat sich ein User besondere Informationen eingeholt, über die man etwas besorgt sein könnte. Wie bekannt ist, gehört ja schon Herr Wesjohann der CDU an und wie die weitere Entwicklung gezeigt hat, hat sich besonders im Gebiet um Visbek und Vechta eine besonders hohe Standortdichte der Geflügel- und Eierproduktion entwickelt. Weiterhin kann man auch festhalten, dass sich auch die Freie Presse stärker um dieses Thema bemüht, da man nun umfangreichere Meldungen oder auch gewisse Einblicke finden kann.

In dieser Hinsicht ist es auch besonders hervorzuheben, dass sich mit den Bemühungen des EU Mitgliedslandes Polen keine Verlängerung der auslaufenden Käfighaltung von der EU akzeptiert wurde. Nun könnte man ja auch von der CDU erwarten, die sich gerade in der Regierungsverantwortung befindet, an der proklamierten Erhaltung und Ausweitung der Artenvielfalt ja besonders daran interessiert sein sollte Schöpfung zu bewahren, so dass sich kein Monopol um eine einzelne Vertretergruppe sammeln sollte. Daher ist es ebenfalls zu begrüßen, dass nach dem Herkunftsnachweis von Eiern endlich auch der Herkunftsnachweis von Fleisch auf die weitere Tagesordnung gesetzt wird. Wie man neuerlichen Berichten aus England und der EU entnehmen kann, gewinnt dies eine immer größere Bedeutung.

Ich muss immer wieder lächeln, wenn Tierhalter darüber referieren, wie abwechslungsreich sie ihren Hund, ihre Katze und ihre Tiere füttern, und bei der eigenen Ernährung wenig darauf achten, was sie sich da eigentlich auf den Teller legen. Meistens spielen gerade Fleischsorten dabei eine große Rolle, die nicht die Rassevielfalt einer Art bekunden, sondern eher von Tieren stammen, die unter Haltungsbedingungen gezüchtet und gemästet wurden, die nur auf möglichst viel Fleisch bei möglichst geringen Aufwand optimiert sind.

Bookmark and Share # Tierheimblogger: 4.3.10 *
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