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Ich weiß zwar nicht, wie Sie zu Ihren Haustieren stehen und welche Fürsorge und Zuwendungen Sie Ihnen entgegen bringen. Aber wenn Sie zu der Sorte gehören, die ihre freilaufenden Katze gerne wieder sehen wollen, dann sollten Sie lieber nicht in der Gemeinde Oberschöna wohnen, denn dort hat man für Fundsachen solcher Art gemein hin nichts übrig, zumindest wenn man Bürgermeister ist und Zönnchen heißt. Die uns hinlänglich bekannte Asympathie gegen Menschen, die eine Fundkatze anzeigen wollen, gipfelte in diesem Fall letztendlich in Häme und dem Tod einer Katze.
Eine besorgte Einwohnerin dieser Gemeinde rief am Freitag im Tierheim an und berichtet von einer Katze, die sich seit einer Weile bei ihr auf dem Grundstück befand und einen seltsamen Eindruck machte. Nachdem wir die Frau aufklären mussten, wie sich ihr Gemeindevorsteher gegenüber solchen Sachen verhält, musste ihr wir trotzdem nahe legen, dass Sie sich zuerst an den selbigen, ihren Bürgermeister wenden müsse, der für die Verwahrungen von Fundtieren zuständig ist.
Da wir natürlich nicht jede freilaufende Katze voreilig im Tierheim aufnehmen, haben wir die Bürgerin informiert, dass wir die Katze nur aufnehmen können, wenn Sie offensichtlich verletzt ist. Nur dann haben wir eine Handhabe, die Katze aufzunehmen. Nachdem die besorgte Bürgerin keinen Erfolg bei Ihrem Gemeindevorsteher hatte und er sich nicht um solche Viehcher kümmern würde, rief sie ein zweites Mal im Tierheim an.
Nach weiteren Beschreibungen der Bürgerin ließ sich die Tierheimleitung davon überzeugen, dass mit dem Tier wohl etwas nicht in Ordnung sei. Vor Ort angekommen, ließ sich die Katze ziemlich leicht fangen, da diese kaum Anstalten zur Flucht machte und sich mit dem Überstülpen einer Katzenbox in Gewahrsam nehmen ließ.
Da frei lebende Katzen in der Natur recht gut zu recht kommen und meistens scheu und etwas schlanker sind, als ihre Stubengefährten, konnte man bei dieser Katze sehr gut sehen, dass sie recht abgekommen und entsprechend ausgemergelt war. Deshalb wurden tierärztliche Maßnahmen eingeleitet, um die Katze auf den Posten zu bringen.
Ein Gespräch unsrerseits mit dem Bürgermeister, um anzumerken, dass man wohl nicht jedes Tier ignorieren könnte, wurde mit dem lapidaren Kommentar: „Schön, dass Sie sich um die Katze kümmern, aber von mir sehen Sie kein Geld“ abgetan. Damit schien auch das Urteil über diese Katze gesprochen zu sein, denn die hat es vorgezogen am Sonntag zu sterben.

Tag täglich erhalten wir Anrufe, über vermisste Tiere, vor allem Katzen, da die sich in Ihrer Umgebung besser verstecken können und wo deren Besitzer von ihrer Sorge getrieben sind, bekomme ich das Tier jemals wieder, werden sicher erfreut sein, wenn sie heute erfahren dürfen, wie der Bürgermeister von Oberschöna über unsere Mitgeschöpfe und dem eventuellen Eigentum anderer Leute denkt. In meinen kühnsten Träumen sage ich mir immer wieder, ach wären dass doch alles kleine Kinder, würde sich dann jemand um diese kümmern.

Mit Nichten ziehen Gemeinde Ihren Nutzen daraus, wenn sich Rat suchende Bürger an ihre Ortsvorsteher wenden, um Anzufragen, wie sie sich bei einem zugelaufenen Tier verhalten sollen, sowie diese im gleichen Atemzuge berichten, sie hätten sich um das Tier gekümmert, wird den frommen Bürgern das Tier als ihr Eigentum aufgedrückt, nur weil sie sich erlaubt haben, dass Tier zu füttern. Die im menschlichen Zusammenleben definierte Gastfreundschaft, hat für tierische Verhältnisse schwer wiegende Folgen und trägt in keinen Fall dazu bei, dass entlaufene Tiere ihre Besitzer wieder finden.
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# admin: 22.10.07 *  1 Kommentare * Backlinks

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Heute erschien nun der Bericht zu unserem Energiepass im Freiberger Blick, der von uns mit Spannung erwartet wurde. Am Freitag wurde ja noch das Foto gemacht, damit es auf der ersten Seite erscheinen konnte. Natürlich hat es uns gefreut, dass unser Engagement so eine Würdigung erfuhr und der Artikel so eine spannende Überschrift erhielt. Es kommen mir aber trotzdem einige Zweifel, weil ich nun etwas irritiert bin. Im Vorfeld habe ich mir einige Mühe gemacht, um die geplanten vier Artikel entsprechend zu recherchieren und in eine nachvollziehbare Geschichte zu packen. Dieser Text wurde von mehreren Energieberatern und Firmen gegen gelesen, korrigiert und sachlich abgestimmt.
Leider ist nun von diesem Text bis auf die Fakten nichts verwendet wurden. Deshalb bin ich ab morgen aufs Schlimmste gefasst, weil ich unseren Text den Anzeigeinteressenten für die nächsten drei Teile vorgelegt hatte und nun stimmt der nicht mehr mit der Veröffentlichung überein. Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als mich noch einmal komplett abzustimmen und mit welchen weiteren Veränderungen ich rechnen muss.

Im Ganzen möchte ich dies nicht kaputt kritisieren, aber für alle Interessenten an diesem Thema folgt nun der vorgelegte Text für diesen Artikel...

Alles unterliegt einem stetigen Wandel, der um keinen einen Bogen macht. Die anhaltenden Veränderungen der Energiepreise haben auch beim Tierschutzverein Freiberg e.V. nachhaltige Auswirkungen gezeigt, die als Nebenkosten für Öl, Wasser und Strom zu einem wichtigen Faktor für die Nutzung des Tierheimgebäudes geworden sind. Deshalb haben sich die Kosten so erhöht, dass der Tierschutzverein Maßnahmen umsetzen wird, die Einsparungen bringen werden.

Insbesondere konnte schon 2001 bei der Eröffnung des neuen Tierheimes eine Regenwasserzisterne integriert werden, die Wasser zum Reinigen liefert. So werden jedes Jahr 100 m³ Regenwasser mit der Heizung erwärmt und dafür genutzt. Zum Glück ist dieses Wasser kostenlos aber leider ist es das Öl für die Heizung nicht. So hat sich der Tierschutzverein eingehend mit den Nebenkosten befasst, die man an Hand von Daten der letzten fünf Jahre analysieren konnte. Deshalb hat sich der Verein u. a. einen Energiepass erstellen lassen, der Einsparungen und Auswirkungen für die Zukunft sichtbar macht. So kann im Tierheim der Energieverbrauch um 30 Prozent gesenkt werden und bringt damit eine jährliche Einsparung von ca. 2500 €. Im nächsten Teil lesen Sie, wo die Einsparung am Gebäude erzielt werden können.

Mit Nutzung einer 20 m² großen Solaranlage kann das Wasser rund 8 Monate im Jahr ohne die Ölheizung erwärmt werden. Mit einer Wärmedämmung des Gebäudes, Einbau neuer Fenster und der Wahl eines preisgünstigeren Stromanbieters wird der Verbrauch von fossilen Energieträgern verringert. Die Nebenkosten werden erheblich zurückgehen. Der Energiepass weißt hierfür eine Kosten- Nutzen- Rechnung aus und zeigt die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen auf. Somit kann man ersehen, wann sich die Einsparung von 2500 € in bare Münze für den Besitzer auszahlt. Die Verwendung der eingesparten Summe als gleich bleibende Finanzierungsrate bedeutet für die Modernisierung eine sinnvolle Ausgabe in die Zukunft, denn auf die eingesparte Energie muss man keine Preiserhöhungen bezahlen.

In Folge dieser Maßnahmen senkt das Tierheim den CO² Ausstoß um rund 10200 kg pro Jahr, dies entspricht in etwa dem CO² Ausstoß von 70000 gefahrenen Autokilometern mit einem Kleinwagen (140g/km – angestrebter der Wert der EU).

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# admin: 10.10.07 *  0 Kommentare * Backlinks

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Wollen Sie auch Stromkosten sparen, so können Sie schnell ein paar EUROS einsparen und mit einem Wechsel zum Ökostromanbieter www.lichtblick.de dem Tierheim zu 25 EUR Guthaben verhelfen, die mit unserer monatlichen Rate verrechnet werden.

Zur Verdeutlichung ein kleines Beispiel:

Ich verbrauche als Einzelpersonenhaushalt im Jahr ca. 1200 kWh, die mich im FSGbasis 326,93 EUR kosten. Mit einem Wechsel zu Lichtblick nutze ich keine Kernenergie und keine Braunkohle und bezahle 312,72 EUR. Ich kann 14,21 EUR einsparen. Da ich sehr oft ins Kino gehe, kann ich von diesem Geld dreimal das Kino besuchen. So schnell kann ich was für mich und unsere Natur tun.

Antrag Lichtblick Stromanbieterwechsel.pdf

Also überlegen Sie nicht lange und tun Sie sich und Ihrer Umwelt was Gutes. Wir fangen gerade damit an. Einen Link zum Stromanbietervergleich finden Sie unter der Meldung "Stromanbieterwechsel" vom 02.10.2007.

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# admin: 8.10.07 *  0 Kommentare * Backlinks

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Bevor wir den Stromanbieter wechseln wollten, haben wir unseren derzeitigen Stromanbieter, die Envia M gefragt, ob Sie uns einen anderen Tarif anbieten kann. Leider hat die Envia M uns nur einen Tarif angeboten, der innerhalb ihrer gesetzten Grenzen liegt. Dies haben wir auch nicht anders erwartet. Nur wollten wir so höflich sein und uns in einer Anfrage kundig machen, welche Spielraum man erwarten kann. Im nebenstehenden Schreiben können Sie die Antwort durchlesen. Klicken Sie einfach auf das Bild.

Ich hoffe, dass wir Ihnen zeigen konnten, wie sinnvoll es ist, auch beim Strompreis kritisch zu sein. Beim Betanken Ihres Autos fahren Sie ja auch an eine preiswerte Tankstelle. Leider kann man aber Strom nicht in Kanistern transportieren.

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# admin: 3.10.07 *  0 Kommentare * Backlinks

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Fünf Tage sind vergangen und heute haben wir unsere Zusage erhalten, dass wir ab dem 1.12.2007 einen anderen Stromanbieter haben werden. Damit wäre der erste Schritt für den Energiepass vollzogen. Mit dem Wechsel können wir in Zukunft mehrere 100 EUR sparen. Außerdem ist der neue Anbieter „Lichtblick“ 100 Prozent Ökologisch. Beim Vergleich für den jährlichen Verbrauch von 14000 kWh stehen sich folgende Zahlen gegenüber:

Lichtblick:

Grundgebühr: 5,95 Euro/Monat
Arbeitspreis: 15,95 cent/kWh
Kosten insgesamt: 2.304,40 Euro (192,03/Monat)

EnviaM profi:

Grundgebühr: 14,01 Euro/Monat
Arbeitspreis: 17,82 cent/kWh
Kosten insgesamt: 2.662,87 Euro (221,91/Monat)

Ich denke dazu muss man nichts weiter sagen. Wenn Sie selbst Ihren Tarif mit Ihren Verbrauchsdaten vergleichen wollen, dann versuchen Sie es doch mal mit diesem Link. www.verivox.de

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# admin: 2.10.07 *  0 Kommentare * Backlinks

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Nachdem wir vereinzelt hier über unsere Energieprojekt geschrieben haben, ist es nun endgültig, dass wir unseren Gebäudeenergiepass für unser Tierheim in Kürze erhalten. Während der Erstellung des Energiepasses durch Herrn Frank Menzer haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir uns damit in der Öffentlichkeit präsentieren können. Daraus ist eine vierteilige Serie entstanden, die ab dem 10.10.2007 in vier Folgen im Freiberger Blick zu lesen sein wird.

In Absprache mit Herrn Josef Sykora vom Freiberger Energiestammtisch, Herrn Frank Menzer als Energieberater und der Solifer GmbH wurden die Artikel fachgerecht und für den Laien nachvollziehbar aufbereitet. Dazu wird die 1. Folge redaktionell erscheinen, alle weiteren Folgen werden durch entsprechende Anzeigen begleitet, die natürlich dem jeweiligen Thema entsprechen werden.

Die Artikel werden wir hier auf unserer Seite online stellen, dass jeder Zugriff auf diese Serie bekommt. Sie können dann hier auch Ihre Meinung dazu abgeben.

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# admin: 2.10.07 *  0 Kommentare * Backlinks

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