In unserem Blog "Tierheimblogger" auf unserer Homepage www.tierheimfreiberg.org wurde fälschlicherweise die Firma Behr Industry Freiberg GmbH mit Sitz in Hilbersdorf als Kontaktadresse für Proteste gegen die geplante Kükenproduktionsstätte in Hilbersdorf genannt.
Wir bedauern diesen Fehler außerordentlich und erklären hiermit, dass die Firma Behr Industry in keinster Weise in Verbindung mit dieser Protestaktion steht.
Behr Industry gehört weltweit zu den führenden Anbietern von Motorkühlsystemen und Wärmeübertragern sowie Klimasystemen für Schienen- und Sonderfahrzeuge, Busse, Bau- und landwirtschaftliche Maschinen, Schiffe, Großmotoren und die Luftfahrtindustrie.
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Die legale Bejagung von Wildvögeln auf dem Zug und in den Brutgebieten ist ein gesamteuropäisches Problem, das insgesamt 82 verschiedene Vogelarten betrifft. Obwohl der Erhaltungszustand vieler Arten von der EU-Kommission als „unvorteilhaft“ bezeichnet wird, werden sie in den Jagdgesetzen zahlreicher Mitgliedsstaaten weiter als „jagdbar“ eingestuft. Beispiele für die massive Jagd auf bedrohte Arten sind Feldlerche, Kiebitz und Bekassine, von denen pro Jahr und Art etwa eine halbe Million Vögel abgeschossen.
Mindestens ebenso dramatisch ist die Situation für Turteltauben (2,3 Millionen geschossene Individuen), Wachteln (2,6 Mio. Abschüsse), Spieß- oder Knäkenten (123.891 bzw. 24.454 geschossene Individuen), deren europäische Bestände sich ebenfalls seit Jahren auf Talfahrt befinden.
Die Protestmail finden Sie
hier.
Zugvögel kennen naturgemäß keine Landesgrenzen und sind Teil des gemeinsamen Naturerbes aller Menschen. Der millionenfache, zielgerichtete und doch wiederum blinde Eingriff auf vielen Wegen des Vogelzuges kann nicht nachhaltig sein und dient indes nur einer kleinen, jagenden Minderheit der Europäer als Freizeitbeschäftigung. Mit unserer Protestmail wenden Sie sich direkt an Umweltkommissar Stavros Dimas und fordern ihn auf, die Jagd auf gefährdete Arten sofort zu stoppen.
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