
Eines der wertvollsten Waldgebiete Afrikas - der Tanoé-Regenwald an der östlichen Elfenbeinküste steht kurz vor der Abholzung. Dort agiert auch das vom
Heidelberger Zoo maßgeblich unterstützte Artenschutzprojekt
WAPCA.
Ende Februar 2008 begann die Firma PALMCI den dortigen Regenwald zu fällen, um ihn in eine Palmölplantage zu verwandeln. Die etwa 6000 ha, die der Wald von Tanoé umfasst, bieten derzeit noch (!) Lebensraum für global bedeutende Bestände von mehreren kritisch bedrohten Primatenarten:
- Vom bereits 2001 ausgerottet geglaubten „Miss Waldrons Rotcolobus“ wurde bei einer wissenschaftlichen Untersuchung im März 2008 ein frisches Fell gefunden und Rufe lebender Exemplare gehört.
- Die Roloway-Meerkatze kommt nur im Regenwald der östlichen Elfenbeinküste und dem westlichen Ghana vor. Im betroffenen Tanoé-Wald konnte in den letzten Jahren der größte Bestand dieser seltenen, faszinierenden Affen nachgewiesen werden. Wahrscheinlich handelt es sich um die größte Restpopulation der Welt.
- Ähnliches gilt für die Weißscheitelmangabe und in geringerem Umfang für den Weißbartstummelaffen.
Neben diesen bedrohten Tieren gibt es eine Vielzahl unterschiedlichster Lebewesen, die dort Heimat finden - ebenso wie zahlreiche Pflanzen, von denen 19 in Westafrika endemisch und 15 auf der roten Liste der IUCN enthalten sind.
WIE können wir helfen? Wir können unsere Stimme gegen diese Zerstörung erheben. Durch unsere „Unterschrift“ (das Ausfüllen eines Online-Formulars) auf der Website
www.manifeste-fmt.org können wir anhand öffentlichen Drucks die Abholzung des wertvollen Tanoé-Waldes verhindern. (Beim Ausfüllen des Formulars geben Sie für Deutschland „Allemagne“ ein.)
ZIEL ist es, möglichst schnell 10 000 Unterschriften von tatkräftigen Personen wie Ihnen zu sammeln. Noch einen Schritt weiterhelfen können Sie, indem Sie die Problematik möglichst vielen anderen erklären und vor allem den LINK weitergeben!!
BITTE HELFEN SIE MIT !!
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Gestern wurde nun endlich
Lumpi an seinem Hinterbein operiert. Dazu haben wir ihn am Donnerstag in die Tierärztliche Klinik Dresdner Heide zu Dr. Pfeil gebracht. Der hat ihn gleich dabehalten und am Freitagabend konnten wir ihn wieder abholen. Wie Sie auf den Bildern sehen können, ist die Operation problemlos verlaufen. Die Diagnose beruht auf einer alten Fraktur des Femurkopfhalses. Der weitere Befund spricht von einer Arthrose und der Deformation am Femurkopf (Oberschenkelknochen) und Acetabulum (Hüftgelenk). Die Prognose für diese Femurkopfhalsresektion (operative Entfernung) wurde für gut befunden. Allerdings ist in den nächsten Tagen Bewegungsruhe verordnet und anschließend muss ein Therapierplan für die weitere Physiotherapie erstellt werden. Bisher wurden 240 € für Lumpi gespendet. Wenn auch Sie Lumpi zu einer neuen Gesundheit verhelfen wollen, bitten wir Sie für Lumpi zu
spenden.
Weitere Informationen bitte
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Der Deutsche Tierschutzbund und die ihm angeschlossenen Tierheime werden vermehrt mit dem Handel von Hunden aller Rassen konfrontiert. Viele der unüberlegt gekauften Tiere sterben oder landen im Tierheim. Immer häufiger finden sich in einschlägigen Internetportalen und in Offertenzeitungen Inserate von Anbietern, die gleich mehrfach Hunde verschiedener Rassen zum Kauf anbieten. Reportern des SAT1-Magazins AKTE 08 und Mitarbeitern des Deutschen Tierschutzbundes gelang es in Berlin Kontakt mit einem dieser Händler aufzunehmen.
In Kleinanzeigen und im Internet werden viele Hundewelpen angeboten, die aus Hundefabriken aus dem Ausland stammen. Händler werben damit, eine große Auswahl verschiedener Rassen anbieten zu können.
Das Leid dieser Welpen ist immens. Viele jungen Hunde sind krank und von langen Transporten geschwächt. Meist werden sie ohne die lebenswichtigen Impfungen abgegeben, häufig fehlen bei der Einfuhr nach Deutschland die Begleitpapiere.
Unzählige Welpen wurden zudem viel zu früh vom Muttertier getrennt, so dass die für Hunde sehr wichtige Sozialisierung nicht stattfinden konnte. Nach heutigem Kenntnisstand sollten junge Hunde während der Prägephase, zwischen der der 8. und 12. Lebenswoche, an ihre zukünftigen Hundehalter übergeben werden. Die Tiere sollten daher nicht früher abgegeben werden - aber auch auf keinen Fall später.
Das Mindestalter für den Import von Welpen heraufzusetzen, wäre daher keine tierschutzgerechte Lösung. Dies haben wir auch den Tierschutzsprechern der Bundestagsfraktionen erläutert und sie zugleich zum Handeln aufgefordert.
Lesen sie mehr: Was ist zu tun? Hundefreunde aufgepasst.
Quelle: Illegaler Hundehandel -
www.tierschutzbund.de Was ist zu tun?
Das Leid der Hundewelpen kann nur durch strikte Grenzkontrollen, konsequentes Durchgreifen in den Ländern vor Ort und harte Strafen für die Verantwortlichen beendet werden. Für die personellen und sachlichen Rahmenbedingungen muss die Politik umgehend sorgen - sowohl national als auch auf europäischer Ebene. Seit Jahren appellieren wir zudem an die Bundesregierung, ein Heimtiergesetz zu erlassen. Dieses müsse unter anderem die Zucht, den Handel, sowie eine generelle Pflicht zur Kennzeichnung und Registrierung von Tieren beinhalten.
Hundefreunde aufgepasst Wir warnen all Tierfreunde dringend davor, Hundewelpen und andere Tiere „anonym“ von Straßenhändlern zu kaufen. Jedem muss klar sein, dass er den tierschutzwidrigen Handel unterstützt, sobald er einem dubiosen Händler oder Züchter ein Tier abkauft.
Wer einen Hundehandel beobachtet, der ihm dubios erscheint, sollte umgehend die Polizei, den örtlichen Tierschutzverein oder die Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Tierschutzbundes informieren.
Jeder, der sich für ein Tier als Familienmitglied interessiert, sollte sich zuerst im örtlichen Tierheim beraten lassen.
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