Nasenfrosch wurde von Darwin entdeckt | Landkarte vom Gebiet Los Rios Chile |
Ausgerechnet im Darwin-Jahr 2009 ist der Lebensraum der
Darwinfrösche, auch sogenannter
Nasenfrösche, in Südchile stark bedroht. Der weltweit operierende norwegische Energiekonzern SN Power plant neue Wasserkraftwerke und Staudämme in der Region Los Rios, östlich von
Valdivia, zu bauen. Über den internationalen Handel mit Verschmutzungsrechten erhalten derartige Projekte viel Geld für die sogenannte Entwicklung sauberer Werke (Clean Development Mechanism) und sind dadurch für Investoren hoch lukrativ.
Die Kraftwerke sollen Energie für Erzhütten liefern, die im Norden von Chile gebaut werden. Derartige Projekte verursachen aber große Einschnitte in der Natur und würden den Lebensraum von vielen Tierarten schwer wiegend verändern. Der Urwald würde der Überflutung zum Opfer fallen, einmalige Ökosysteme würden für Straßen, Rohrleitungen und Tunnelsysteme zum Opfer fallen und Hochleitungstrassen würden hunderte Kilometer weit die Natur zerschneiden. Angrenzende Wasser und Bäche müssten umgeleitet und verlegt werden.
Landschaftsfoto Los Rios Chile | Nasenfrosch in Grün |
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Albert Schweitzer - Der Film | Albert Schweitzer mit Tieren |
Albert Schweitzer, der berühmte Arzt und Theologe aus dem westafrikanischen Hospital Lambarene, hat sich sein ganzes Leben lang mit der Frage befasst, welcher Platz den Menschen in der Schöpfung gehört: Herrschen sie über alles oder sind sie Teil des Ganzen? Dürfen wir Tiere töten und Pflanzen vernichten oder versündigen wir uns, wenn wir es tun, an unseren Mitgeschöpfen? Jetzt wurden diese wichtigen Momente in dem Film „Albert Schweitzer – Ein Leben für Afrika“ festgehalten.
1949 sammelt er in Amerika spenden für sein Krankenhaus in Afrika und gerät dabei langsam zwischen die Fronten des kalten Krieges. In einer gezielten Verleumdungskampagne durch den Geheimdienst soll Schweitzer in Misskredit gebracht werden. Im Kampf für sein Ansinnen verteidigt er sich gegen die Feindseligkeiten und warnt die Welt vor der drohenden Atomgefahr und steht für seine Ansichten “der Ehrfurcht vor dem Leben” gegen alle Widerstände ein. In Erwartung alle Errungenschaften zu verlieren, erhält Schweitzer in seinen dunkelsten Momenten ungeahnte Hilfe. Wie die Geschichte ausgegangen ist, können Sie seit 24.12.2009 im Kino sehen, aber sicherlich nur in größeren Häusern oder in kleineren Programmkinos.
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Egon, einer von unserer Olsenbande | Tierpfleger beim Einsammeln der Hunde - faktuell.de |
Nach langem Ringen wurde am 3. Dezember 2009 bei Bautzen eine Hundehaltung aufgelöst, die völlig außer Rand und Band geraten war - siehe Link zum Video. Die betreffende Halterin hatte einmal mit 5 Jack Russell Terrier begonnen, nun waren hier unter unwürdigen Bedingungen über 120 Hunde zusammen gepfercht und von einer kontrollierten Hundehaltung war kaum noch zu sprechen. Die Hunde lebten im Freien und waren sich eher selbst überlassen. Ob hier die Situation aus falsch verstandener Hundeliebe oder nur aus Geschäftemacherei ausartete, ist nicht mehr nachzuvollziehen, oder überhaupt in voller Gänze zu begreifen.
Nach mehreren Aufforderungen und Fristen der Behörden wurden nun über 100 Tiere beschlagnahmt und durch den Tierschutz eingefangen und in mehrere Tierheime der Region verteilt. Dabei wurde mehrfach die Arbeit durch die Besitzerin sabotiert, indem sie Transportboxen, Türen und Verschläge öffnete.
Dies artete insoweit aus, dass ein Entengatter geöffnet wurde und die Hundemeute sich über die Enten stürzten und eine zusätzliches Massaker verursachten. Die Einwände der Tierschützer wurden durch den zuständigen Amtstierarzt nur mit der Äußerung Sinn gemäß kommentiert: "Verluste wären bei so einer Aktion eben einzuplanen". Dieser Kommentar ist genauso nicht nachvollziehbar, wie die Entscheidung, dass 20! Hunde weiterhin bei der Besitzerin verbleiben dürfen. Hier kann man sich nur fragen, wenn schon mit 5 Hunde ein solches Chaos verursacht wurde, was passiert dann mit 20 Hunden. Hier kann man nur hoffen, dass diese Tiere wirklich kastriert werden und dies auch kontrolliert wird.
Leider konnten wir in unser Tierheim nur 4 Hunde aus Platzgründen aufnehmen. Aber bisher haben wir es gut geschafft, die Hunde daran zu gewöhnen, dass man im Haus sicher ist und Menschen auch gute Kuschelobjekte sein können. Leider hat aber ein Hund, wie der zutrauliche Boerge, ein schlechtes Schicksal erwischt. Seit Tagen liegt er apathisch bei unserer Tierärztin und ringt um sein zartes Hundeleben. Tägliche Infusionen helfen ihm momentan noch, aber Besserung ist zur Zeit nicht in Sicht. Er frisst und trinkt nichts, dafür macht er unter sich und sein Kot ist stinkend, blutig und lässt nichts gutes hoffen. Ob der Hundehimmel dem süßen Racker noch gnädig ist, kann man leider nicht sagen.
sz-online.de - Behörde rettet 120 Hunde aus Uhyster Hoffaktuell.de - Hundehof geräumtlausitznews.de - Video zu Räumung
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Schicksal Straßenhund, in der Mülltonne entsorgt | Hillary Swank setzt sich für Tiere ein |
Im Vorfeld von großen sportlichen Ereignisse zeigen sich immer wieder, welche Probleme das jeweilige Gastgeberland zu bewältigen hat. Kaum sind Schreckensmeldungen der griechischen Straßenhunde verklungen, kündigen sich für die Fußball EM 2012 in Kiew die nächsten grauenvollen Meldungen an. Wie
hier berichtet wird, leben derzeit geschätzte 30000 Streunerhunde in der ukrainischen Hauptstadt und stellen die Stadt auch ohne EM vor ein ernsthaftes Problem.
Nicht von ungefähr sind daher Meldungen, die von Massentötungen sprechen, um das Problem einfach auszumerzen. Offizielle Tierschutzvereine wissen, dass in den Veranstaltungsländer der EM, Polen und der Ukraine, jährlich 50000 Hunde und Katzen getötet werden, um das Problem einfach auszuradieren. In Österreich bebt daher schon eine regelrechte Protestwelle durch das Land, die mit vielen Unterschriften den ukrainische Botschafter zum Handeln bekehren wollen. Während Botschafter Yelchenko die offizielle Annahme der Petition verweigert, reihen sich aber viele Prominente in die Bewegung ein, wie der ukrainische Box-Champion Vitali Klitschko oder die Schauspielerin Hillary Swank (Million Dollar Baby).
Die Schweizer Tierschutzorganisation „SOS-Chats“ schickte UEFA-Präsident Michel Platini ein Beschwerdeschreiben, worauf hin der Organisationschef der EURO 2008, Martin Kallen, sich höchstpersönlich an den ukrainischen Vize-Premierminister Ivan Vasiunyk wandte mit der Aufforderung, sich um «die Angelegenheit zu kümmern». Seither ist die die lokale Tierschutzorganisation „SOS Animals Society“ mit einem Kastrationsprojekt beauftragt. Auf diesen Druck hin habe sich zwar einiges bewegt, aber die offiziellen Killertrupps sind damit noch nicht zurück gepfiffen und weitere Proteste werden von Nöten sein, damit sich generell etwas ändert.
Leider Gottes gibt es aber in den Straßen des Ostens schon derartige viele verwilderte Tiere, dass man den Tieren mit einem Tierheimaufenthalt oder einem rettendem Herrchen nicht helfen kann. Selbst bei minus 40 Grad Kälte verweigern Hunde das wärmere Plätzchen im Treppenhaus und tauschen die Schnellkuhle nicht gegen das beklemmende Gefühl ein, in einem Raum eingeschlossen zu sein. Aus diesem Grund hilft eben nur die Kastration, um das Problem langfristig kontrollieren zu können. Jedoch haben Tötungsaktionen, nur um einen schönen Anschein zu wahren, nichts mit wirklicher Problemlösung zu tun. In Deutschland kann man dieses Problem nur mit Katzen- und Taubenpopulationen vergleichen. Hier hat sich eindeutig gezeigt, dass man die Population nur durch kontrollierte Kastration steuern kann, um damit langfristig akzeptable Populationszahlen zu gewährleisten. Denn wo schon kontrollierte Populationen existieren können keine neuen entstehen. Hektische Säuberungsaktionen gleicht die Natur mit der nächsten Vermehrungswelle aus.
vgt.at - Massentötungen an Hunden und Katzen in Ukraine sorgen für internationalen Aufschreiheute.at - Petition für Botschafter, Vitali Klitschko setzt sich für Hunde einheute.at - Retten Sie mit uns 50000 Hundeleben
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Filmplakat - Die Bucht The Cove | Filmbild - Verladen der abgeschlachteten Delfine |
Seit 22.Oktober ist der Film
"Die Bucht - The Cove" in den deutschen Kinos zu sehen. Alljährlich im September werden die Delfine auf ihren Weg von japanischen Fischer abgefangen und mit Ohren betäubenden Lärm in die Bucht von Taiji getrieben. Dort werden die Delfine zusammen gefercht und den Delfinarien in aller Welt zum Stückpreis von 150.000 $ zum Kauf angeboten. Die verbleibenden Tiere werden aber nicht wieder freigelassen, sondern in eine Nebenbucht getrieben und in einem bestialischem Blutbad abgeschlachtet. Jedes Jahr werden so rund 22000 Delfine abgeschlachtet, die dann zum Stückpreis von 600 $ verkauft werden.
Hierbei beteuert Japan immer wieder, dass die Tiere ohne großes Leiden getötet werden. Der Film spricht aber eine andere deutliche Sprache. Der ehemalige Delfintrainer der TV-Serie Flipper, Richard O’Barry, hat nachdem er der Fernsehserie zu Weltruhm verholfen erkannt, wie Delfine zu Unrecht missbraucht werden und im Stile von "Oceans 11" das Abschlachten der Delfine dokumentiert. Seit nunmehr 30 Jahren kämpft O'Barry für Delfine und heuerte für diesen Zweck ein Team an, um das Morden in Taiji an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen. Die Aufnahmen zeigen die brutale Wirklichkeit, wie die Delfine mit Lanzen einfach abgestochen werden und in dem Blut rot gefärbten Wasser einen qualvollen Tod sterben müssen, bis diese noch zappelnd in die kleinen Fischerboten verladen und abtransportiert werden.
Ein Grauen, das man sich als normaler Mensch nur so vorstellen kann, als würde man auf einer kleinen Koppel eine zusammen getriebene Herde Schweine wahllos mit der Spitzhacke töten wollen. Ein Gemetzel was man weder als humanes Verhalten noch als Art gerechtes Schlachten bezeichnen kann. Da der Film in den USA schon im Juli 2009 gezeigt wurde, konnte das Morden in Taiji im September 2009 gestoppt werden.
Weiterhin berichtet der Film über die Arbeitsweise des IWC und die politischen Ränkespiele, um das Delfinmassaker am Leben zu erhalten. Japan zeigt eindeutig, dass sie Delfine als Nahrungskonkurrenten betrachten und alles tun, damit das bestehende Verbot zum Fang von Walen und Delfinen weiterhin boykottiert und umgangen werden kann. Täglich findet anders bezeichnetes Delfinfleisch den Weg in die Theken japanischer Supermärkte. Ein Fleisch das mit Quecksilber hoch belastet ist, weil der Delfin, wie der Mensch am Ende einer langer Nahrungskette steht. Der Film zeigt eindeutig, das die vorgeschriebenen Werte für Fischfleisch und das zweitausendefache überschritten werden.
Ein Kampagne mit der man Delfinfleisch kostenlos für die Schulspeisung nutzen wollte, konnte durch ein paar Stadträte gestoppt werden, die natürlich Angst um ihre Kinder hatten. Aber es werden wahrscheinlich immer wieder neue Wege gefunden werden, um die Abschlachtung von Walen und Delfinen zu rechtfertigen. Leider Gottes gibt es keine nationale Tierschutzorganisation in Japan, die das Treiben Publik macht und die Machenschaften öffentlich anprangert.
takepart.com - Englische Kampagnenseite um etwas gegen das Delfinmorden zu tun thecovemovie.com - Offizielle englische Filmseite mit Trailer und weiteren Informationendeutschepresse.de - Pressemeldung - Delfinmord 2009 gestopptwdsf.eu - Informationen zum Wal und Delfinschutz
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