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Karte VV Wildenstein
VV Wildenstein - Karte
Wappen VV Wildenstein
Verwaltungsveband Wildenstein - Wappen
Hin und wieder erhalten wir Anfragen von umliegenden Gemeinden, diese bei der Betreuung von Fundtiere zu unterstützen. Wir unterbreiten dann unser Angebot und der entsprechende Gemeinderat muss dann darüber entscheiden, ob diese Lösung ihren Vorstellungen entspricht. Denn jede Gemeinde muss den Umgang mit Fundtieren (Fundsachen) selbst organisieren und umsetzen. Zumindest merkt man daran, dass sich die Gemeinden zunehmend intensiver mit dem Thema auseinander setzen und auch daran denken einen kompetenten Partner für die Aufgabe auszuwählen.

Bei manchen Gemeinden bleibt es leider nur bei einer Anfrage, aber andere Bürgermeister sehen in dieser Beziehung sicher einen Vorteil für sich und deren Bürger. So hat sich der Gemeindeverband Wildenstein entschlossen auf Basis unseres Vertragsentwurfes mit dem Tierschutzverein Freiberg e.V. eine Geschäftsbeziehung einzugehen. Damit können Fundtiere, der Gemeinden Grünhainichen, Börnichen, Borstendorf und Waldkirchen in eine sichere Zukunft blicken. Wir möchten uns für diese Entscheidung bedanken und freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit.

Mittlerweile merkt unser Verein, welche Gemeinden sich um dieses Anliegen ihrer Bürger kümmern, oder welchen Bürgermeistern dieses Thema eher unangenehm ist. Durch den Gesetzgeber ist es aber den Gemeinden freigestellt, wie sie diese Aufgabe lösen. Generell gelten aber nach BGB verlorene Tiere und neu aufgefundene Tiere als Fundsachen und fallen somit in die Verwaltungsaufgaben der Bürgermeister und den dazugehörigen Ordnungsämtern. Deshalb müssen Sie so ein Tier zuerst bei dem Amt anzeigen, auf deren Gemarkung das Tier gefunden wurde. Erst dann können Sie sich an die Polizei und Tierheime wenden. Auch wir müssen die Tiere, in der entsprechenden Gemeinde anzeigen und die Entscheidung der Bürgermeister respektieren.

Der Tierschutz handelt aber immer, wenn es um verletzte und offensichtlich kranke Tiere geht. Andrerseits gehört sich aber auch, dass freilebende Tiere nach ihren Ansprüchen und deren Stellung in der Natur behandelt werden und nicht immer einer Unterstützung des Tierheimes bedürfen.

weitere Links:
wildenstein.de - Verwaltungsverband
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Lichtblick - Ökostrommix
Lichtblick - Ökostrommix
Lichtblick Zusammensetzung Strompreis
Die Atomkraftwerks-Betreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW machen immer größeren Druck, damit ihre Reaktoren nicht wie vereinbart abgeschaltet werden müssen. Gleichzeitig beweisen Störfälle in AKW und Atommüll-Endlagern, dass Atomkraft unsicher ist. Wir rufen die Menschen in Deutschland auf, selbst aktiv zu werden. Sie haben es in der Hand! Legen Sie den Schalter um. Nabu und 20 andere Umweltverbände Deutschlands rufen deshalb zur Stromwechselwoche vom 10.04. bis 18.04.2010 auf. Dazu müssen Sie nur den aktuellen Zählerstand ablesen, ein Antragsformular ausfüllen und dieses an den Ökoanbieter abschicken. Das ist alles.

In letzter Zeit haben die großen Konzerne immer wieder versucht mit eindrucksvollen Werbevideos Ihren Strom als besonders „GRÜN“ zu vermitteln. Und haben dazu grüne „Riesen“-Männlein durch poppige Landschaften spazieren lassen und suggerieren nur „Riesen“ können etwas bewegen, oder werben für relativ seltene Gezeiten Kraftwerke, sowie verwirren Zuschauer mit überbetonten Slogans wie „VORWEG Gehen“. Der Tierschutzverein Freiberg e.V. hat sich schon 2008 entschieden, den Stromanbieter zu wechseln. Dadurch konnten wir schon einiges an Kosten sparen, vor allem auch an Grundgebühren, weil unser ehemaliger Stromanbietern einen Unterschied zu Gewerbetreibende gemacht hat. Als wäre Strom für Maschinen teurer in der Herstellung.

Deshalb sind wir zu „Lichtblick“ gewechselt, werden gleichberechtigt behandelt und sind sehr glücklich darüber, dass wir mit unserer Arbeit einen Teil für eine bessere Umwelt beitragen. Wechseln Sie deshalb ebenfalls zu einem ökologischen Stromanbieter und machen Sie ihren eigenen Atomstromausstieg und zeigen Sie einer schwarz gelben Regierung Ihren grünen Daumen – nach unten.

Quelle:
atomausstieg-selber-machen.de

weitere Links:
tierheimfreiberg.org - Stromwechseln zu Lichtblick - Zugunsten unseres Tierheims
campact.de - Aktion im Internet und mit Gleichgesinnten etwas bewegen
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Dirk Bach
Dirk Bach
Hugo Egon Balder
Endlich kann man einige TV Comedians wiedermal etwas ernster nehmen, denn Sie haben sich sieben Tierschutzthemen verschrieben. PeTA hat in Zusammenarbeit mit der TV Digital und dem Fotografen Marc Rehbeck wieder einmal ein paar einschlägige Fotos mit Prominenten produziert. Immer bemüht das verehrte Publikum im wöchentlichen TV Wahnsinn mit diversen Albernheiten bei Laune zu halten, oder uns Alltagssorgen etwas gelassener zu sehen, haben diese sieben Frauen und Herren den Schritt mit der Zeit gewagt, um uns auf Widrigkeiten im Umgang mit den Tieren aufmerksam zu machen.

Für eine eindrucksvolle Plakat-Aktion präsentierten sich Annette Frier, Dirk Bach Hugo Egon Balder, Hella von Sinnen, Mirja Boes, Kaya Yanar, sowie Matze Knop und machen uns klar, nun ist „Schluss mit lustig“. Mit den doppeldeutigen Slogans und den unterschiedlichen Comedians greift PETA verschiedene Tiergrausamkeiten auf und thematisiert diese mit einem zweideutigen Zungenschlag. Insgesamt werden die folgenden Themengebiete in den Mittelpunkt gerückt: Robbenjagd, Massenzucht, Zoo- und Zirkustiere, Wildtiere im Wohnzimmer, vegane Ernährung und Tierversuche.

Quelle:
peta.de - Schluss mit lustig!

weitere Links:
tvdigital.de - Peta Foto Shooting - TV Comedians machen Schluss mit lustig
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In Weimar gibt es einen Verein, der sich speziell um das kulturelle Erbe von Albert Schweitzer kümmert. Diesen hat es schon zu DDR Zeiten gegeben und besteht seitdem als Albert Schweitzer Komitee Weimar weiter. Die Mitglieder setzen sich weiterhin für das Anliegen und die Bestrebungen von Albert Schweitzer ein und führen damit das Ansinnen des Theologen, Arztes und Philosoph weiter.

Aus diesem Grund organisieren die heutigen Vertreter und Vereinsmitglieder dieser Werte und der Weltanschauung „Respekt vor allem Leben“ immer wieder Veranstaltungen, Vorträge oder Lesenachmittage für Kinder, um diese sozialen Ideen und Errungenschaften aufzuzeigen und weiterzugeben.

So sind Sie am Dienstag, den 13.04.2010 um 18.00 Uhr ins „Bunte Haus“ (Freiberg, Tschaikowskistr. 57) eingeladen, im Lesecafé des Mehr Generationen Hauses den Reisebericht „Unterwegs in Afrika“ zu erleben.

In Wort und Bild können Sie mehr zum Krankenhaus Lambarene erfahren. Aus dem von Schweitzer 1927 gegründeten historischen Spital ist heute ein modernes Krankenhaus mit einem Betreuungsdorf entstanden, wo Familienangehörige selbst wohnen können und so in die Betreuung ihrer kranken Familienmitglieder integriert sind. Dies hilft nicht nur Kosten zu sparen, sondern macht eine intensive Betreuung mancher kranken Menschen überhaupt erst möglich.

Weitere Termine zum Leben von Albert Schweitzer sind am 18.5. und am 15.6. ebenfalls im Bunten Haus um 18.00 Uhr geplant.

www.albert-schweitzer-weimar.de/
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Rotwild
Rotwildgruppe
Rotwildgruppe
Geschätzte 37 Rotwildtiere teilen sich eine Fläche von 60 Quadratkilometer in der Tharandter Region. Damit dürfte Sachsens schönster Wald einen Knacks bekommen haben, weil sich damit der Rotwildbestand auf „keinem hohen Niveau“ befindet. Nach einer aufwendig organisierten Fährtenzählung, an der 40 Forstarbeiter beteiligt waren, wurden 20 gefundene Rotwildfährten gezählt. Nach einer Modellrechnung wurde durch die Hegegemeinschaft die Bestandzahl von ca. 37 Tieren ermittelt.  Der Grund dafür konnte ebenfalls mitgeliefert werden, zu hohe Abschusszahlen. Offenbar nimmt es damit die Gemeinschaft mit der Hegeverpflichtung nicht all zu ernst. Damit dürfte die Sichtung solcher Gruppen, wie sie auf den Bilder zu sehen sind, eher zu einem seltenen Naturschauspiel gehören.

In den nächsten drei Jahren sollen deshalb weniger Tiere abgeschossen werden, stellt die Hegegemeinschaft fest. Normaler Weise geht man davon aus, dass zwei Tiere auf 100 Hektar einen zulässigen Bestand darstellen, dies wären für die 60 Quadratkilometer immerhin 120 Tiere. Somit stellt sich die Frage, wieso konnte der Bestand auf rund ein Drittel eines gesunden Bestandes absinken? Da die Jagd ja nicht komplett ausgesetzt wird, muss man sich zusätzlich fragen, ob drei Jahre lang geringere Abschusszahlen ausreichen. Immerhin können in dieser Zeit nur 10 bis 20 Tiere pro Jahr geboren werden. Weiterhin nehmen Jungtiere erst nach 5 bis 6 Jahre das erste Mal an einer Brunft teil. Dies würde aber bedeuten, dass man mehrheitlich Jagd auf „Kinder“ macht und nicht auf fortpflanzungsfähige Tiere, die ihre Schuldigkeit gegenüber der Natur schon getan haben.

Immerhin hat Rotwild eine Lebenserwartung von rund 20 Jahren. Zusätzlich ist anzumerken, dass die „Schutzgemeinschaft Deutsches Wild“ das Rotwild schon zweimal als „das Tier des Jahres“ deklarierte, 1994 und 2002. Grund dafür war, dass sich der Bestand der Tiere innerhalb dieser 8 Jahre nicht verbessert hatte, sondern verschlechtert hatte. Im besonderen hat sich das sächsische Ministerium und die TU Dresden in einem Forschungsprojekt dem Rotwild in Sachsen verschrieben. Deshalb wurde im Januar 2009 eine Studie mit dem Titel „Die Zukunft der Rotwildlebensräume in Sachsen“ beauftragt.

Bedauerlich wäre damit, dass durch das Land Sachsen eine solche Studie durchgeführt wird und auf der anderen Seite Tierbestände durch zu hohe Abschussraten dezimiert werden. Hoffentlich macht man sich bei den Worten des Forstministers Frank Kupfers: “… Wir wollen die Forschungsergebnisse aber auch dazu nutzen, um die gesetzlichen Rahmenbedingungen diesbezüglich auf den Prüfstand zu stellen…” nicht nur Gedanken um Zerschneidung der Landschaft und den Zerfall von Tiergruppen. Wenn man das Protokoll sichtet, stellt man schnell fest, dass das Tharandter Gebiet zu einem geringen Bestandsgebiet von Rotwild gehört. Daher sollte man doch mal die Abschusszahlen auf “Null” setzen um den Rehkitzen eine echte Chance zu geben.

freiepresse.de - Rotwild im Tharandter Wald ist gefährdet
nabu.de - Steckbrief Rothirsch
wikipedia.org - Der Rothirsch
sdwi.de - Schutzgemeinschaft deutsches Wild - Das Rotwild
oejv.de - Ökologischer Jagdverband - Lebensräume der Hirsche werden neu erforscht
Protokoll - Datei als pdf - Sachsen Rotwild Forschungsprojekt 2009
deutschewildtierstiftung.de - Rotwildmanagement
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